Die Schaustellerei Maria Anzbach besteht aus 15-20 Personen, die in wechselnder Besetzung unter der Leitung von Julia Vogl an verschiedenen Aufführungen arbeiten.

Wir starten wieder!

 

Kartenbestellungen sind ab 15. August möglich

 

Der Vorname, 15.-18. Oktober 2020

Der Vorname - Le prénom
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
Deutsch von Georg Holzer

 

Die Zofen, 19.-22. November 2020

Tragödie in einem Akt von Jean Genet

 

Die Schaustellerei und das Virus

 

Das Wichtigste ist: wir spielen wieder!

 

Die von der Bundesregierung verordneten Corona-Regelungen werden allesamt eingehalten und ermöglichen uns einen vergnüglichen Theaterabend, der jedoch anders als gewohnt ablaufen wird:

  • Unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1m zwischen den Stühlen können wir maximal 50 Anmeldungen entgegen nehmen.
  • Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, können ohne den 1m Abstand nebeneinander sitzen.
    Bitte um diesbzgl Info wenn Sie reservieren.
  • Beim Hereinkommen tragen Sie bitte den Mund-Nasen-Schutz.
  • Halten Sie bitte beim Anstellen an der Kassa den 1m-Abstand zur Person vor Ihnen ein. Wenn Sie nicht wissen, wie viel das ist, denken sie an den berühmten Babyelefanten.
  • Sobald Sie auf Ihrem zugewiesenen Stuhl Platz genommen haben, können Sie den Mund-Nasen-Schutz ablegen.
  • Legen Sie den Mund-Nasen-Schutz bitte wieder an, wenn Sie Ihren Platz verlassen.

Bitte um Verständnis, dass wir den Saal wirklich nur bis zur maximal möglichen Auslastung füllen werden.

 

Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich und ab 15. August möglich: karten@schaustellerei-maria-anzbach.at.

 

Bitte geben Sie bei Ihrer Reservierung auch eine Telefonnummer an, damit das Kartenbüro Sie für dringende Nachrichten oder Rückfragen erreichen kann. Sie erhalten - wie gewohnt - eine Reservierungsbestätigung und weitere Informationen.

 

Hier auf dieser Seite erhalten Sie laufend Aktualisierungen, wenn sich hinsichtlich der Coronabestimmungen etwas ändert.

 

Der Vorname

 

Niemand sagt alles, niemand!

Jeder hat Geheimnisse,

Erlebnisse, die er nicht teilt,

verborgene Ecken des Lebens.

(Peter)

 

Ein gemütlicher Abend soll es werden in der Wohnung des Literaturprofessors Peter und seiner Frau Elisabeth, genannt Babou. Nur Freunde und Familie sind zu Gast: Babous Bruder Vinzent mit seiner schwangeren Frau Anna, dazu Claus, Posaunist und Freund seit Kindertagen.

Das marokkanische Essen und der Wein munden, auf Anna wird noch gewartet, da beendet Vinzent, ein begnadeter Selbstdarsteller, die friedliche Stimmung mit der Ankündigung wie sie ihren ungeborenen Sohn nennen wollen. Der Name ist eine einzige Provokation. Eine hitzige Debatte um political correctness entbrennt – und das ist erst der Anfang.

"Was-ich-dir-schon-immer-mal-sagen-wollte"-Tiefs wechseln sich mit "Du-hast-doch-nie"-Gedonner ab. Weil die Mechanik dieses Stücks von überraschenden Wendungen lebt, soll an dieser Stelle über den konkreten Fortgang der Verwicklungen geschwiegen werden.

Auf jeden Fall treiben Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der französischen kritischen Gesellschaftskomödie eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgründe der Figuren erlaubt.

 

Besetzung

Elisabeth „Babou“ Gaross-Lercher (Sabine Tippow)

Peter Gaross (Rainald Tippow)

Claus Gattinger (Andreas Jäger)

Vinzent Lercher (Helmut Zettl)

Anna Caravati (Heidrun Irene Mittermair)

 

Bühnenbild: Alexander Bokor

Licht/Ton: Franz Ille

Grafik und Design: Susanne Wimmer

Regie: Julia Vogl

 

Die Zofen

 

Die Zofen sind Ungeheuer wie wir selber,

wenn wir dieses oder jenes träumen.

(Genet)

 

Die Schwestern Claire und Solange sind Zofen der "gnädigen Frau". In deren Abwesenheit spielen sie ein demütigendes Spiel von Herrschaft und Knechtschaft: Sie spielen mit verteilten Rollen als Herrin und Dienerin den Mord an ihrer Chefin, der sie in einer Mischung aus Hass und Dankbarkeit, Minderwertigkeitsgefühl und Bewunderung verbunden sind.

Die Dienerschaft probt den Befreiungsschlag! Doch dann kommt die echte gnädige Frau nach Hause. Hat sie diesmal etwas bemerkt?

Aber das Spiel ist noch nicht zu Ende…

Das berühmteste Stück von Jean Genet mischt geschickt Farce und Tragödie. Auf der Hintertreppe eines Kriminaldramas werden anarchische Urtriebe ausgespielt und mit eiskalter, amoralischer Logik abreagiert: eine entschlüsselbare Parabel auf unsere Gegenwart heute?

 

Besetzung

Claire (Cara Kremmel)

Solange (Christina Tischler)

Die gnädige Frau (Ursula Leutgöb)

 

Bühnenbild: Alexander Bokor

Licht/Ton: Franz Ille

Grafik und Design: Susanne Wimmer

Regie: Julia Vogl

Mit den beiden Erfolgsserien "37 Ansichtskarten", sowie "Das Hotel zu den zwei Welten" mit Tourneen in Wien und Niederösterreich startete die Schaustellerei. Mit einer erfreulichen Erweiterung unserer Truppe, folgte der nächste Streich: Werner Schwabs "Die Präsidentinnen", sowie das Ein-Personen-Stück "Die Statistin".

 

Im März und April 2014 waren wir mit "Der Gott des Gemetzels" fast durchwegs ausverkauft. Im Mai 2014 stand die "Geschlossene Gesellschaft" von J.P. Sartre auf dem Programm.

 

Als weitere Produktionen zeigte die Schaustellerei im September 2014 die hinreißende Kömödie "Der eingebildete Kranke" von Molière, im Jahr darauf  "Geschichten aus dem Wiener Wald" und schließlich 2016 "Der letzte der feurigen Liebhaber" und die "Hexenjagd". 

2017 wagten wir uns mit "Der nackte Wahnsinn" an unsere erste Boulvardkomödie. 2018 erschütterte zuerst Nora oder ein Puppenheim und im Herbst Antigone das Publikum. 

 

Das war das erste Jahrzehnt der Schaustellerei Maria Anzbach. Im Frühjahr 2019 stand "Terror" auf dem Programm, im Herbst "Das Konzert", mit einer Wiederaufnahme im Frühjahr 2020.

Lesen Sie die euphorischen Rückmeldungen in unserem Gästebuch, bestellen Sie Karten für eine der nächsten Aufführungen, blättern Sie sich durchs Archiv, oder begutachten Sie die netten Konterfeis unseres bunten Ensembles.