Die Schaustellerei Maria Anzbach besteht aus 15-20 Personen, die in wechselnder Besetzung unter der Leitung von Julia Vogl an verschiedenen Aufführungen arbeiten.

 

 

Unsere nächste Premiere

 

Das Konzert

 

In diesem Schwank der glücklich verhinderten Ehebrüche zeigt sich wie in keiner anderen Komödie Hermann Bahrs der funkelnde Schliff dieser Gattung. In blendenden Aphorismen gibt er hier eine Kritik der Ehe, ihrer Freiheiten und ihrer Unfreiheit. All das macht den Komödienklassiker zu einem feinsinnigen Vergnügen.

 

 

Der berühmte Pianist Gustav Heink ist seinen Schülerinnen mindestens so zugetan wie diese ihm. Um die gegenseitige Zuneigung voll auskosten zu können, verabschiedet sich Heink regelmäßig mit den Worten "Ich habe ein Konzert" von seiner Frau Marie.

Seine Frau kennt das Ziel dieser Reisen nur zu gut: es ist die romantische Berghütte, und das Konzert gibt ihr Mann wohl wieder nur für eine einzelne seiner jungen Bewunderinnen. Nach langjähriger Ehe loyal und resignierend, weiß sie um die Festigkeit der langen Leine, an der sie ihren Gatten laufen lässt.

Doch dann taucht Dr. Jura auf, Ehemann von Delfine, der aktuellen Reisebegleiterin des Professors. Und die Betrogenen beschließen, den Spieß umzudrehen. Sie reisen zur Berghütte nach, um dem frischverliebten Paar anstelle der Heimlichkeiten einen friedlichen Partnertausch vorzuschlagen - wodurch Heinks Romanze gründlich aus dem Konzept gerät.

Mit den beiden Erfolgsserien "37 Ansichtskarten", sowie "Das Hotel zu den zwei Welten" mit Tourneen in Wien und Niederösterreich startete die Schaustellerei. Mit einer erfreulichen Erweiterung unserer Truppe, folgte der nächste Streich: Werner Schwabs "Die Präsidentinnen", sowie das Ein-Personen-Stück "Die Statistin".

 

Im März und April 2014 waren wir mit "Der Gott des Gemetzels" fast durchwegs ausverkauft. Im Mai 2014 stand die "Geschlossene Gesellschaft" von J.P. Sartre auf dem Programm.

 

Als weitere Produktionen zeigte die Schaustellerei im September 2014 die hinreißende Kömödie "Der eingebildete Kranke" von Molière, im Jahr darauf  "Geschichten aus dem Wiener Wald" und schließlich 2016 "Der letzte der feurigen Liebhaber" und die "Hexenjagd". 

2017 wagten wir uns mit "Der nackte Wahnsinn" an unsere erste Boulvardkomödie. 2018 erschütterte zuerst Nora oder ein Puppenheim und im Herbst Antigone das Publikum. 

 

Das war das erste Jahrzehnt der Schaustellerei Maria Anzbach. Im Frühjahr 2019 stand Terror auf dem Programm.

Lesen Sie die euphorischen Rückmeldungen in unserem Gästebuch, bestellen Sie Karten für eine der nächsten Aufführungen, blättern Sie sich durchs Archiv, oder begutachten Sie die netten Konterfeis unseres bunten Ensembles.