Die Schaustellerei Maria Anzbach besteht aus 15-20 Personen, die in wechselnder Besetzung unter der Leitung von Julia Vogl an verschiedenen Aufführungen arbeiten.

 

 

Unsere nächste Premiere

 

Ein Gerichtssaal in Deutschland: eine Staatsanwältin, ein Vorsitzender, eine Verteidigerin, verhandeln den Fall Lars Koch. Der Pilot der Bundeswehr ist des Mordes angeklagt. Er hat eine Passagiermaschine abgeschossen, die ein Terrorist entführt hatte, um sie in ein voll besetztes Stadion stürzen zu lassen. Der Angeklagte gibt die Tat zu.  Er hat die Passagiere getötet, um die Menschen im Stadion zu retten. Aber ist diese Tat zu rechtfertigen? War es Mord? Durfte er das tun?

Wie das Urteil lauten wird, liegt an Ihnen, wertes Publikum. Sie sind die Richter und Richterinnen, hören sich die Zeugenaussagen und Plädoyers an und entscheiden dann, ob Lars Koch verurteilt oder freigesprochen wird.

Das Stück „Terror“ von Ferdinand von Schirach behandelt das Thema der Würde des Menschen und wirft Fragen der Moral, der Grundwerte und der Prinzipien einer Gesellschaft auf in einer Zeit neuer Gefahren und Bedrohungen.

 

Regie: Julia Vogl

 

Vorsitzender: Rainald Tippow
Staatsanwältin: Rita Heese
Verteidigerin: Susanne Wimmer
Angeklagter: Benedikt Peter
Zeuge: Martin Dorn
Zeugin: Sabine Tippow
Gerichtsdiener: Gerhard Selner

Dazu passend unsere Kooperation mit der Mediathek Maria Anzbach

Zwischen äußerer Macht und innerer Stimme

Annäherung an das Gewissen

 

Vortrag und Diskussion mit Rainald Tippow

 

Was ist gut, was ist böse? Gewissen meint, Handlungen nach der „inneren Stimme“ zu beurteilen, eine Entscheidung nicht delegieren zu können, eine Unterscheidung zu treffen zwischen dem Ich und der Gruppe, der man angehört und dabei Regelsysteme wie Sitte, Moral, Kultur oder Recht, außer Acht zu lassen, da diese ja ohnehin immer weniger Halt bieten, weil sich kaum mehr jemand darum kümmert.

 

Nach Ferdinand von Schirachs "Terror", eine Einladung zu einem Panorama durch zweieinhalb Jahrtausende an Gewissensentwicklung, zur Auseinandersetzung und Diskussion.

 

Termin: Mittwoch, 10. April 2019, 19.00 Uhr

Ort: Mediathek Maria Anzbach.

Kosten: Spende erbeten

Mit den beiden Erfolgsserien "37 Ansichtskarten", sowie "Das Hotel zu den zwei Welten" mit Tourneen in Wien und Niederösterreich startete die Schaustellerei. Mit einer erfreulichen Erweiterung unserer Truppe, folgte der nächste Streich: Werner Schwabs "Die Präsidentinnen", sowie das Ein-Personen-Stück "Die Statistin".

 

Im März und April 2014 waren wir mit "Der Gott des Gemetzels" fast durchwegs ausverkauft. Im Mai 2014 stand die "Geschlossene Gesellschaft" von J.P. Sartre auf dem Programm.

 

Als weitere Produktionen zeigte die Schaustellerei im September 2014 die hinreißende Kömödie "Der eingebildete Kranke" von Molière, im Jahr darauf  "Geschichten aus dem Wiener Wald" und schließlich 2016 "Der letzte der feurigen Liebhaber" und die "Hexenjagd". 

2017 wagten wir uns mit "Der nackte Wahnsinn" an unsere erste Boulvardkomödie. 2018 erschütterte zuerst Nora oder ein Puppenheim und im Herbst Antigone das Publikum.

Lesen Sie die euphorischen Rückmeldungen in unserem Gästebuch, bestellen Sie Karten für eine der nächsten Aufführungen, blättern Sie sich durchs Archiv, oder begutachten Sie die netten Konterfeis unseres bunten Ensembles.